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TurnTeam Staufen startet mit zwei Mannschaften in die Saison

Am Wochenende 22./23.2.2025 starten die Turner des TurnTeam Staufens in die Saison. Gespannt gehen die Blicke dabei vor allem auf die junge Kreisligamannschaft des TurnTeams. Alle Turner der neu gegründeten zweiten Mannschaft werden ihr Debüt im Dress der Wettkampfgemeinschaft geben. Wenn es eng wird, kann Teamchef Jens Hesse noch mit eingreifen, doch der junge Kern der Mannschaft soll möglichst viel Ligaluft schnuppern.

In der achten Saison der Turngemeinschaft stoßen nun immer mehr Turner aus den umliegenden Vereinen dazu. Nachdem Max Stolz nicht mehr wegzudenken ist, kommt mit Vincent Schöllkopf ein weiterer Athlet aus Uhingen in die Verbandsliga. Im Schlepptau hat er seinen Bruder Max, der entweder als Lehrgangsbester Kampfrichter für faire Entscheidungen am Wertungstisch sorgen wird oder als Stütze in der Kreisliga selbst agiert. Erstmals ist auch die TG Donzdorf durch Timo Dekrell vertreten. „Bei der Gründung der Wettkampfgemeinschaft haben wir bewusst den Namen TurnTeam Staufen gewählt, damit andere Vereine dazustoßen können.“, erläutern die Vorsitzenden Matthias Kröhn und Michael Weber.

Ziel des TurnTeam Staufen II ist es, den ein oder anderen Wettkampf zu gewinnen. Dabei ist sich Trainer Jörg Weigele sicher, dass sein Team sogar ums Podest kämpfen kann. Große Last liegt dabei auf den Schultern der Sechskämpfer Lukas Nitra und Maxim Kroter. Aber auch die Gerätespezialisten, um Alexander Schiller werden wichtige Anteile an möglichen Tabellenpunkten haben. Das erste Duell am Samstag gegen die KTV Hohenlohe IV wird schon zur Gradmessung. Der Tabellenführer hat seinen ersten Wettkampf knapp gewinnen können. Zählt man jedoch die Einzelleistungen des TurnTeams zusammen, so kommt es vermutlich zu einem Duell auf Augenhöhe.

In der traditionell eng umkämpften Verbandsliga tritt die erste Mannschaft an. Vorrangig geht es dem Team um den Klassenerhalt. Wobei auch hier so enge Duelle zu erwarten sind, dass ein Platz auf dem Podest durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Dafür ist allerdings eine schnelle Genesung von Ian Maurath und Bernhard Sinn vorausgesetzt. Beide Routiniers sind derzeit nicht einsatzfähig und müssen vor allem durch Neuling Schöllkopf und Rückkehrer Michael Shamiyeh ersetzt werden. Zu Saisonbeginn gegen Lustnau wird es daher schwer, zumal das Team des Tübinger Stadtteils mit Schweizer Kaderturnern bestückt ist. Mit mutiger Taktik und einem Schuss Risiko bei den Übungen könnte jedoch eine Überraschung gelingen. Zwar haben die Lustnauer in in dieser Saison bereits Wettkampfhärte sammeln können. Allerdings liegen deren Karten bereits auf dem Tisch. Das TurnTeam kann daher taktische Kniffe besser für sich nutzen. Sollte es den Filstälern gelingen ein Unentschieden in die Pause zu retten, könnte der Wettkampf zu einer Nervenschlacht werden. Um den Auswärtssieg einzufahren müsste vieles zusammenpassen und es braucht die Unterstützung der Fans.

Leon Scharfe